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Auch für die Gesellschaft ist die Krankheit mit Belastung verbunden, da sich die direkten Behandlungskosten und viermal höheren indirekten Folgekosten (z.B. durch Erwerbsunfähigkeit) derzeit in Deutschland auf rund 4 Mrd. Euro jährlich belaufen. Diese sind mit denen somatischer Volkskrankheiten (z.B. Diabetes) vergleichbar, was Schizophrenie zur teuersten psychatrischen Erkrankung macht.

Hieraus ergibt sich das dringende Anliegen,
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den Krankheitsausbruch zu verhindern oder zu verzögern
die Behandlung zu optimieren und das Risiko erneuter Krankheitsepisoden zu mindern,
die soziale Integration der Betroffenen zu fördern und ggf. Kosten zu senken.
 
Mit der Bündelung von Fachkompetenz aus Forschung und Versorgung im Kompetenznetz Schizophrenie ist ein wichtiger Schritt zur Realisierung dieser Anliegen eingeleitet worden, dessen Nachhaltigkeit durch das PsychoseNetz e.V. gewährleistet werden soll.

Das Kompetenznetz Schizophrenie ist ein bundesweiter Forschungsverbund, der 1999 mit der Förderung des Bundesministerium für Forschung und Bildung im Rahmen eines fünfjährigen Förderprogramms gegründet worden ist. Hierzu sind rund 30 Forschungsprojekte gestartet worden, die sich mit Fragen der Früherkennung, Frühintervention, der Therapie und Rehabilitation unter Beachtung von biologischen, psychologischen, sozialen und ökonomischen Krankheitsaspekten befassen.